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Weg frei für Investitionen in die Thüringer Residenzkultur | Hoff: Überfällige Entscheidung des Bundes nun endlich getroffen

132/2020
Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

Thüringens Kulturminister Benjamin-Immanuel Hoff begrüßt die Entscheidung des Haushaltsausschusses des Bundestages, den Weg für ein Sonderinvestitionsprogramm (SIP I) für Thüringens Schlösser und Gärten freizumachen.

Der Bund stellt für die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten ein Sonderinvestitionsprogramm in Höhe von 100 Mio. EUR zur Verfügung. Der Freistaat Thüringen hat bereits die Kofinanzierung in Höhe von 100 Millionen Euro gesichert.

Kulturminister Hoff erklärt dazu: „Wir sind froh, dass der Bund hinsichtlich der so dringend für unsere Thüringer Schlösser benötigten investiven Mittel Wort gehalten hat. Die vielen Gespräche mit dem Ziel, die notwendigen Mittel für unsere Kulturlandschaft zu sichern, haben sich gelohnt. Das ist eine einmalige Chance für unser kulturelles Erbe, die Zeugnisse unserer Thüringer Residenzkultur und –tradition.“

„Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten hat eine Investitionsplanung für diese Mittel vorbereitet, die sowohl dem Wunsch des Bundes Rechnung trägt, die Baumaßnahme Schloss Friedenstein gut abzuschließen als auch neu hinzukommenden Liegenschaften wie Schloss Reinhardsbrunn und Schloss Friedrichswerth Rechnung zu tragen“, sagt Kulturminister Hoff, der auch dem Stiftungsrat der Schlösserstiftung vorsitzt.

Der Vorsitzende des Kommunalen Arbeitskreises der Stiftung, Landrat Reinhard Krebs (Wartburgkreis) ergänzt: „Nach langen Diskussionen kann nun endlich grünes Licht für eine Investitionsoffensive in die Thüringer Schlösser und Gärten gegeben werden. Die Verteilung der Mittel muss den Bedürfnissen über die gesamte Schlösser- und Burgenlandschaft in unserem Freistaat Rechnung tragen.“

Abschließend erklärt Hoff weiter: „Dass der Bund zudem Projektmittel für die Museen bereitstellen wird, ist wichtig und richtig. Die Schwerpunkte Digitalisierung, Provenienzforschung und kulturelle Bildung tragen den Bedürfnissen Rechnung, die wir mit den Museen debattieren. Die insgesamt 30 Millionen Euro aus 2020 und 2021 werden den Museen in den Liegenschaften der Schlösserstiftung zugewendet werden.

Ebenso begrüße ich das weitere Engagement des Bundes für die Klassik Stiftung Weimar, das Lindenau Museum in Altenburg sowie die Stiftung Schloss Friedenstein. In den nun folgenden Gesprächen mit dem Bund werde ich prüfen, wie daraus auch Handlungsmöglichkeiten für die Museen in den Liegenschaften der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten erwachsen.“

Die Thüringer Landesregierung wird nun unverzüglich Gespräche mit der Bundesministerin für Kultur und Medien zum Abschluss der entsprechenden Finanzierungsabkommen aufnehmen, damit die Mittel im kommenden Jahr zur Verfügung stehen.

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