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Termininformation: Hoff bei Tagung zur Diskriminierung von Christen in der DDR in Jena

140/2021
Created by Thüringer Staatskanzlei

Vom 27. bis 29. September lädt die Friedrich-Schiller-Universität Jena zu einer Tagung „Diskriminierung von Christen in den 1960-er Jahren der DDR“ ein.

Thüringens Kulturminister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, der bei der heutigen Eröffnung der Tagung um 18 Uhr ein Grußwort hält, erklärt vorab: „Die Debatte um die Aufarbeitung der Diskriminierung von Christinnen und Christen in der DDR zeigt, dass die Auseinandersetzung mit dem Thema ‚Christen unter der DDR-Diktatur‘ ein wichtiges und lohnenswertes Feld unserer Aufarbeitungsarbeit sein muss. Sie ist ebenso ein zentraler Baustein zu einer wichtigen Dialog- und Forschungsarbeit, wenn es um die Frage eines angemessenen Umgangs mit unserer gemeinsamen Vergangenheit geht.“

Themen der dreitätigen Tagung sind unter anderem die zunehmende Militarisierung des Alltags in der DDR und weitere Fallbeispiele der Diskriminierung von Christen in den verschiedenen Kirchen, Freikirchen und christlichen Sondergemeinschaften.

Seit Anfang 2020 untersucht ein Forschungsteam von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Friedrich-Schiller-Universität Jena, das durch den Freistaat gefördert wird, die Diskriminierung von Christen in der DDR am Beispiel von Bausoldaten, Totalverweigerern und Jugendlichen, die der Wehrerziehung an der Schule ablehnend gegenüberstanden. Dazu gehörten auch die verschiedenen Formen von Diskriminierung, von Gefängnisstrafen für Totalverweigerer bis hin zum Mobbing unbotmäßiger Schüler und Schülerinnen.

Termin: Montag, 27. September 2021, 18 Uhr
Ort: Friedrich-Schiller-Universität Jena, Fürstengraben 6, 07443 Jena

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