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Bürgerschaftliches Engagement in Berkach, Festvortrag von Dr. Josef Schuster


Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

Der Freundeskreis der Synagoge Berkach ist durch viel bürgerschaftliches Engagement eine Stütze des ländlichen Raums in Thüringen. Gestern hielt der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, dort einen Festvortrag. Auch Benjamin Immanuel Hoff nahm daran teil, hielt ein Grußwort und mahnte zum Kampf gegen Antisemitismus.

Dr. Josef Schuster hält den Festvortrag
Dr. Josef Schuster hält den Festvortrag
Thüringens Kulturminister Benjamin-Immanuel Hoff beim Grußwort
Synagoge in Berkach, Innenraum in Vogelperspektive

Abstellraum, Schmiede, Gotteshaus: Die Synagoge im Grabfelder Ortsteil Berkach hatte seit ihrer Einweihung im Jahr 1854 zahlreiche Nutzungen. Erst seit 1991 wird sie wieder als jüdischer Gebetsraum genutzt, dazu Stück für Stück saniert.

Am Dienstagabend (16.03.2021) lud die Initiative „Tora ist Leben“ zu einem Festvortrag des Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, in die Synagoge in Berkach ein. Auch Thüringens Beauftragter für jüdisches Leben und Chef der Staatskanzlei, Benjamin Immanuel Hoff, nahm daran teil und hielt ein Grußwort. Darin betonte Hoff die Bedeutung der hiesigen Synagoge und des mit ihr verbundenen Förder- und Freundeskreises für den ländlichen Raum und rief zugleich zum Kampf gegen Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit auf. Er freue sich außerdem sehr, so der Minister, dass die Initiative Veranstaltungen wie den Vortrag des Zentralratspräsidenten ermöglicht und sich überdies für eine neue Tora-Rolle für die jüdische Landesgemeinde engagiert.

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