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„Die literarische Antwort auf die Corona-Krise"


Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

Ministerpräsident Bodo Ramelow nahm am Dienstagabend, 31. August, an der Lesung des Schriftstellers und Buchenwald-Überlebenden Ivan Ivanji aus seinem Buch "Corona in Buchenwald" in Weimar teil.

Ministerpräsident Bodo Ramelow bei der Lesung von Ivan Ivanji mit Rolf C. Hemke

Der Ministerpräsident sprach anschließend im Rahmen einer vom künstlerischen Leiter des Kunstfest Weimar, Rolf C. Hemke, moderierten Publikumsdiskussion mit dem Autor über dessen Buch. Es ist ein bewegendes Panorama von Verfolgung und Verbannung, Tod und Überleben. „Die Absage der Gedenkfeier zum 75. Jahrestag der Befreiung wegen der Pandemie fiel schwer. Jetzt in diesem Buch die literarische Verarbeitung zu lesen ist faszinierend“, so der Ministerpräsident.

Zum Buch: Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des Lagers Buchenwald kommen im April 2020 zwölf Überlebende und ihre Begleitung nach Weimar. Der geplante Festakt ist wegen der Corona-Pandemie abgesagt, aber die betagten Herren möchten den Gedenktag unter allen Umständen begehen. Doch da wird einer von ihnen positiv auf das Coronavirus getestet und alle Anwesenden stehen ab sofort unter Quarantäne. Der serbische Schriftsteller Sascha ist mit seinem Sohn angereist und schlägt vor, einander wie in Bocaccios »Decamerone« zum Zeitvertreib Geschichten zu erzählen. An zwölf Abenden erzählt also jeder, was ihm wichtig ist — von Ovids Verbannung ans Schwarze Meer, einer Karriere als Boxer im KZ bis hin zu Corona Schröter, der Geliebten Goethes.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora und dem Förderverein Buchenwald e.V. im Rahmen des Weimarer Kunstfestes.

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