Gedenken an die Opfer vom 9. November 1938

"Wir wollen eine offene Gesellschaft sein. Wir lassen keine Spaltung zu. Wir können eine offene Gesellschaft nur erhalten, wenn wir sie verteidigen. Diskriminierung darf nicht zur Normalität werden. Ich bitte Sie alle darum, Nein zu sagen, wenn Humanität und Menschlichkeit zerstört werden.“ Ministerpräsident Bodo Ramelow beim Gedenken an die Opfer des antijüdischen Pogroms vom 9. November 1938 heute am historischen Ort des Sonderlagers in der KZ-Gedenkstätte Buchenwald.

Ein Moment der Stille und Einkehr zur offiziellen Gedenkstunde.

Nach der Pogromnacht vom 9. zum 10. November 1938 verschleppte die Polizei 26.000 jüdische Männer aus ganz Deutschland in die Konzentrationslager Dachau, Sachsenhausen und Buchenwald. Auf einem Areal westlich des Appellplatzes des Konzentrationslagers Buchenwald pferchte die SS 9.845 Verhaftete in einem Sonderlager zusammen. Staatliche Behörden und die SS erpressten dort von ihnen die Aufgabe ihres Besitzes und die Verpflichtung, Deutschland zu verlassen. In den hundert Tagen der Existenz dieses jüdischen Sonderlagers auf dem Ettersberg wurden 250 Menschen um ihr Leben gebracht. (Quelle und mehr Infos zum Buchenwald Memorial | Gedenkstätte Buchenwald auf https://www.buchenwald.de)

Weitere Themengebiete

Europa und Internationales

Weitere Informationen

Orden und Ehrungen

Weitere Informationen

Diese Seite teilen:

Der Freistaat Thüringen in den sozialen Netzwerken: