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„Aus altem Gemäuer wächst neue Kraft“


Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

„Dieser Ort hat für mich etwas ausgesprochen Symbolisches. Ich freue mich, dass die Netzwerkkirche ein neuer lebendiger Ort in Ellrich ist“, so Ministerpräsident Bodo Ramelow am 2. Dezember in seinem Grußwort bei der Einweihung der Netzwerkkirche St. Johannis in Ellrich.

inisterpräsident Bodo Ramelow am 2. Dezember bei der Einweihung der Netzwerkkirche St. Johannis in Ellrich

Nach langen Planungen und Monaten der umfangreichen Umbauarbeiten wurde die Kirche St. Johannis in Ellrich heute ihrer Bestimmung als Netzwerkkirche und Begegnungszentrum übergeben.

Ramelow vorab: „Mit der Einweihung der Kirche St. Johannis wird ein geschichtsträchtiger Ort zur Begegnungsstätte für die Gegenwart und Zukunft und damit ein kulturtouristisches Zentrum für die Einwohner und Gäste Ellrichs. Die Kirche, die genau im ehemaligen Sperrgebiet mit all seinen damaligen Restriktionen gegen die Bevölkerung liegt, steht damit symbolisch für einen Ort der Hoffnung, der Zuflucht, des Gedenkens sowie des Vernetzens.“

Die zwei Türme des Glockenturms sind in der Zeit der DDR zunehmend verfallen und mussten schließlich abgerissen werden. Die Kirche, die im ehemaligen Grenzgebiet liegt, blieb als Ruine zurück und wurde erst 2008 erneut geweiht. Viele engagierte Menschen vor Ort versuchten seit Jahren Fördermittel für den Wiederaufbau des Glockenturms zu akquirieren. Ministerpräsident Ramelow übergab im Sommer des vergangenen Jahres einen Förderbescheid über 3,1 Millionen Euro an den Förderverein „Wiederaufbau Glockenturm St. Johannis in Ellrich“ e.V. Die Fördersumme soll den bis zum Jahr 2024 geplanten Wiederaufbau des Glockenturms der St. Johannis Kirche finanzieren. Die Fördersumme besteht zu 100% aus dem sogenannten Vermögen der Parteien und Massenorganisationen der ehemaligen DDR (PMO-Mittel), die im Wege einer Projektförderung durch die Thüringer Staatskanzlei bereitgestellt werden.

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