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"Deutschland muss seine Verpflichtung wahrnehmen"


Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

Zu Beginn des Plenums im Bundesrat am 17. Dezember hielt Bundesratspräsident Bodo Ramelow eine Gedenkansprache für die Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes an den Sinti und Roma sowie an der Gruppe der Jenischen.

Bundesratspräsident Ramelow spricht am Rednerpult im Bundesrat

„Die offizielle Anerkennung der Sinti und Roma als Opfer des Nationalsozialismus ließ bis 1982 auf sich warten. Sie war das Ergebnis einer langjährigen Bürgerrechtsarbeit. Dennoch durchziehen die Stereotype und Zerrbilder des Antiziganismus weiter die Deutsche Gesellschaft. Wir sind aufgefordert, diesen auch in Deutschland anzuerkennen und seine Erscheinungsformen konsequent zu bekämpfen. Deutschland muss hier seine Verpflichtung wahrnehmen und zur Ächtung des Antiziganismus in ganz Europa beitragen“, sagte Bundesratspräsident Ramelow in seiner Rede.

Zur Sitzung waren Vertreterinnen und Vertretern des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma und der Sinti Allianz anwesend. Nach der Ansprache folgte eine Schweigeminute.

Bereits seit 1994 lädt der Bundesrat am letzten Plenartag des Jahres Vertreter der drei Opferverbände zu einer Gedenkveranstaltung in den Bundesrat ein.

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