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„Lasst uns jeden Tag hinschauen, auf die Plätze und Straßen, die die Namen der Ermordeten tragen."


Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

"Denn wenn wir das 'nie wieder!' ernst meinen, dürfen wir nicht mehr wegsehen. Die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den schrecklichen Taten des NSU, aber auch jeglicher Form von Rassismus und Menschenfeindlichkeit geht uns alle an.“

Ein Plakat mit der Aufschrift "In Gedenken an Enver Simsek", im Hintergrund die Ansprache

Dies betonte Bodo Ramelow während seines Grußwortes anlässlich der Einweihung des „Enver-Şimşek-Platzes“ zur Erinnerung an das erste NSU-Opfer gemeinsam mit Familie Şimşek und Jenas Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche.

Die Stadt Jena hat am 19. September 2020 auf Vorschlag aus der Bürgerschaft einen Platz in Jena Winzerla nach Enver Şimşek benannt. Er war das erste Mordopfer des NSU. Ministerpräsident Bodo Ramelow nahm an der offiziellen Benennung des Platzes teil und bat in seiner Ansprache die Angehörigen um Entschuldigung.

„Dass man die Opfer zunächst zu Tätern gemacht hat, bleibt eine Schande für diejenigen, die damals die Ermittlungen geführt haben. Auch dafür bitte ich Familie Şimşek um Verzeihung“, so Ramelow.

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