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Standortgarantie im gesamten Automobil-Bau und einen gemeinsamen Transformationsprozess


Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

„Ob Ost, ob West - gemeinsamer Protest!“ schallte es heute Mittag auf dem Bahnhofsvorplatz in Heilbad Heiligenstadt im Eichsfeld, als rund 450 Beschäftigte des Automobil-Zulieferers NORMA gegen die geplante Schließung des Werkes in Gerbershausen protestierten.

Bodo Ramelow während seiner Rede am Mikrofon

Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus dem hessischen Maintal, organisiert von der IG-Metall Mitte, taten die Beschäftigten lautstark ihren Unmut über die geplante Verlegung ihrer Arbeitsplätze nach Tschechien kund. Ministerpräsident Bodo Ramelow erinnerte in seiner Rede daran, dass die Bindefristen des Unternehmens für die insgesamt 2,4 Millionen Euro Standort-Förderung Ende März 2020 endeten, ein Abzug der Arbeitsplätze trotz aktueller schwarzer Zahlen des Werkes somit einer Heuschrecken-Methode gleicht. „Es braucht eine Standortgarantie im gesamten Automobil-Bau und einen gemeinsamen Transformationsprozess der Branche“, so der Ministerpräsident.

 

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