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Übergabe eines Förderschecks an den Förderverein „Wiederaufbau Glockenturm St. Johannes in Ellrich e. V.“


Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

„Die Kirche, die genau im ehemaligen Sperrgebiet mit all seinen damaligen Restriktionen gegen die Bevölkerung liegt, ist sowohl Orientierungspunkt als auch Zeitgeber. Sie steht damit symbolisch für einen Ort der Hoffnung, der Zuflucht und des Gedenkens.“

„Die Ellricher haben mich überzeugt, weil sie mit einer unglaublichen Kraft an die Kirche „St. Johannis“ als ihre Herausforderung geglaubt haben.“

Am 24. Juni übergab Ministerpräsident Bodo Ramelow einen Förderbescheid an den Förderverein „Wiederaufbau Glockenturm St. Johannis in Ellrich e.V., vertreten durch den Vereinsvorsitzenden Herrn Martin Bischoff, gemeinsam mit dem Bürgermeister von Ellrich, Henry Pasenow, und dem Pfarrer der Stadt, Jochen Lenz, in der „St. Johanniskirche“ Ellrich.

Die Fördersumme in Höhe von 3,1 Million Euro soll den bis zum Jahr 2024 geplanten Wiederaufbau des Glockenturms der „St. Johannis Kirche“ finanzieren, um der Stadt ihr altes Gesicht zurückzugeben. Der markante Glockenturm der Hauptkirche „St. Johannis“ bestimmte fast 1000 Jahre lang die Silhouette der geschichtsträchtigen Stadt am Südharz.

Die Fördersumme besteht zu 100% aus dem sogenannten Vermögen der Parteien und Massenorganisationen der ehemaligen DDR (PMO-Mittel), die im Wege einer Projektförderung durch die Thüringer Staatskanzlei bereitgestellt werden.

Die Gründung der „St. Johanniskirche“ geht auf das Jahr 950 zurück. Sie war die eigentliche Hauptkirche bis zu ihrer baupolizeilichen Schließung im Jahr 1958. Die ursprüngliche „St. Johanniskirche“ brannte mehrfach bei Stadtbränden nieder. Zuletzt im Jahr 1860. Immer wieder wurde sie aufgebaut. 1909 erlitt sie durch Blitzschlag wieder schweren Schaden. Die Türme brannten nieder, auch das Schiff wurde in Mitleidenschaft gezogen. Durch Fehler beim Wiederaufbau wurde die Kirche schließlich bauaufsichtlich geschlossen und die Türme bis zum Turmstumpf abgetragen. Der Baukörper steht unter Denkmalsschutz.

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