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Grußwort beim Kick off-Meeting zum offiziellen Start des Forschungsvorhabens „CarboMass "


Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

Grußwort beim Kick off-Meeting zum offiziellen Start des 3-jährigen Forschungsvorhabens „CarboMass – Regionale Kreislaufwirtschaft zur lokalen Wiederverwendung von Klärschlamm und Biomasse mit optimierter CO2-Bilanzierung“ am Mittwoch, den 21. Juni, in Nordhausen.

Ministerpräsident Bodo Ramelow im Gespräch mit den Projekträgern

„Das Projekt „CarboMass“ nimmt Schwung auf, um für einige Themen und Probleme, wie die Haldenabdeckung des Kalibergwerks in Sollstedt, Lösungen zu finden. Klärschlamm ist kein Abfall, sondern steckt voller Wertstoffe. Das Thüringer Innovationszentrum für Wertstoffe ist ein wichtiger Partner für unsere Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung“, so Ministerpräsident Bodo Ramelow zum offiziellen Start des dreijährigen Forschungsvorhabens „CarboMass“ im Thüringer Innovationszentrum für Wertstoffe (ThIWert) in Nordhausen gemeinsam mit Prof. Dr. Jörg Wagner, dem Präsidenten der Hochschule, Frau Prof. Ruff, Leiterin des Thüringer Innovationszentrums für Wertstoffe, Frau Haase, zweite Beigeordnete des Landkreises Nordhausen, sowie Herr Tück, Gesellschafter und Herr Döring, Geschäftsführer der IMM Sollstedt GmbH.

Das ThIWert auf dem Campus der Hochschule Nordhausen koordiniert im Programm „REGION.innovativ – Interkommunale Zusammenarbeit zur Stärkung einer regionalen Kreislaufwirtschaft in strukturschwachen Regionen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ein Vorhaben zur nachhaltigen und klimapositiven Klärschlammverwertung in der Region Südharz. Dieses neu eingeworbene Projekt trägt den Namen „CarboMass – Regionale Kreislaufwirtschaft zur lokalen Wiederverwendung von Klärschlamm und Biomasse mit optimierter CO2-Bilanzierung“. Im Forschungsvorhaben „CarboMass“ soll durch die rohstoffliche und energetische Verwertung von Klärschlämmen und Kompost ein neues Bodensubstrat erstellt werden, welches regional zur Rekultivierung nicht nur der Kalihalde Sollstedt, sondern langfristig auch für andere Thüringer Bergbaufolgelandschaften, Industriebrachen, Deponien und kommunale Flächen genutzt werden kann.

Für das Forschungsprojekt hat sich ein starkes regionales Forschungsbündnis aus sechs Partnern der Wissenschaft, Wirtschaft und kommunalen Ebene zusammengeschlossen, dazu gehören die Hochschule Nordhausen University of Applied Sciences mit dem ThIWert, IMM-Industrieabbrüche und Metallrecycling Menteroda GmbH & Co. KG, der Landkreis Nordhausen, die Landgemeinde Stadt Bleicherode, der Abwasserzweckverband Bode-Wipper in Bleicherode sowie der Wasserverband Südharz aus Sachsen-Anhalt. Als Ideengeber für das Projekt, aus einer Praxisproblematik heraus agierte das Unternehmen Industrieabbrüche und Metallrecycling Menteroda GmbH & Co. Betriebs KG (IMM).

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