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„Inhaftiert und ermordet, weil sie als Männer Männer liebten!“


Created by Thüringer Staatskanzlei

Ministerpräsident Bodo Ramelow nahm am 19. September in der KZ-Gedenkstätte Buchenwald an der Gedenkveranstaltung des AIDS-Hilfe Weimar und Ostthüringen e.V. für die Rosa-Winkel-Häftlinge des Konzentrationslagers im Rahmen des Christopher Street Days teil.

Ministerpräsident Bodo Ramelow trägt eine Regenbogenflagge in der KZ-Gedenkstätte Buchenwald

Der Ministerpräsident erinnerte in seiner Rede nicht nur an die 650 wegen ihrer Homosexualiät bis 1945 nach Buchenwald verschleppten Männer., sondern stellte heraus, dass sich die Verfolgung der Homosexuellen nach 1945 in vielfältiger Weise fortsetzte und noch heute spürbar ist: „Wenn in einer Gesellschaft eine Öffnung zur Vielfalt nicht eintritt, dann ist das nicht nur ein Problem für die Menschen, die ihr Leben auf ihre Art leben wollen, sondern für die gesamte Gesellschaft. Die Aufhebung der Strafrechtsparagraphen bedeutet nicht das Ende der Diskriminierung. Es ist daher wichtig, dass wir jedes Jahr im Rahmen des Christopher Street Days hier dafür einstehen, als Gesellschaft miteinander diskriminierungsfrei leben zu wollen. Lasst uns gemeinsam unterhaken gegen den unsichtbaren rosa Winkel, lasst uns gemeinsam viele Regenbogenfahnen hochziehen.“

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