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Festakt "Neue Tora für die jüdische Landesgemeinde"


Created by Thüringer Staatskanzlei

„Vor den Augen von ganz Israel.“ Mit diesen Worten endet das 5. Buch Mose in der Tora, der Heiligen Schrift der Juden. Die letzten dieser Buchstaben werden heute Nachmittag mitten in Erfurt in die neue Tora geschrieben, bevor diese in einem Festumzug zur Neue Synagoge der Jüdischen Landesgemeinde getragen und dort eingebracht wird.

Festakt "Neue Tora für die jüdische Landesgemeinde"

Die feierliche Zeremonie ist der Abschluss des Projekts „Tora ist Leben“, die öffentliche Vollendung der Heiligen Schrift ein seltenes und im Freistaat bisher einzigartiges Ereignis, das Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow im Themenjahr „Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen“ als einen besonderen Akt des Miteinanders zu würdigen weiß: „900 Jahre jüdisches Leben in Thüringen zeigen, dass jüdische Kultur unser Zusammenleben seit Jahrhunderten prägt. Das Schreiben der neuen Tora für die Synagoge in Erfurt ist ein Zeichen, das weit über unser Land hinausgeht. Es ist wichtig für alle, die für das friedliche Zusammenleben der Religionen und Kulturen eintreten. Mit dem Projekt ‚Tora ist Leben‘ und seinen zahlreichen Veranstaltungen verbinden wir die Hoffnung, dass sich ein selbstbewusstes Judentum hier in Zukunft noch offener entfalten kann.“

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