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Podiumsdiskussion „Die zerrissene Gesellschaft“


„Es bleibt das bittere Gefühl, dass Menschen sich selbst mit Juden und das Thema Impfen mit Vernichtungslagern vergleichen. Dies relativiert den Holocaust, das ist unvorstellbar“, so Ministerpräsident Bodo Ramelow zur digitalen Podiumsdiskussion „Die zerrissene Gesellschaft“.

Ministerpräsident Bodo Ramelow bei der Podiumsdiskussion

Die Gesprächsrunde fand als Reaktion auf die Ereignisse am 9. November 2021 in Arnstadt statt. Unter anderem sprachen Eva Stocker-Füzesi (Holocaustüberlebende) und Prof. Dr. Mathias Pletz (Universitätsklinikum Jena) vom Wissenschaftlichen Beirat sowie Stephan Kramer (Präsident Thüringer Verfassungsschutz) schilderten ihre Erfahrungen.

Als am 9. November 2021 den Opfern der Reichsprogrammnacht in Arnstadt gedacht wurde, versammelten sich vor der Ausstellung „32 | 1938 | 0 - Die Synagogen in Thüringen“ Corona-Gegner und verglichen die aktuellen Regelungen zur Eindämmung der Pandemie mit den Maßnahmen gegen die Juden im 3. Reich. Das, was heute als Schutz für die Bevölkerung vor einer ansteckenden und teilweise tödlichen Krankheit verstanden werden muss, mit dem beginnenden Genozid vor dem 2. Weltkrieg zu vergleichen, bedeutet eine gefährliche und unangemessene Relativierung eines der tragischsten Völkermorde des 20. Jahrhunderts.

Eine Veranstaltung der Achava Festspiele Thüringen in Kooperation mit dem Milchhof Arnstadt e.V.

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