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Regierungsmedienkonferenz am 7. Juni 2022


Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

"Wir haben Mittel bereitgestellt für die Antisemitismus-Dokumentationsstelle in Thüringen, denn es ist immer wieder deutlich geworden, dass die antisemitischen Vorfälle, wenn sie nur als reine Straftaten erfasst werden, eine große Zahl von Vorfällen, die unterhalb des strafrechtlich Relevanten, aber gleichzeitig massiv in das Sicherheitsgefühl von Jüdinnen und Juden eingreifende Ereignisse nicht ausreichend Beachtung finden. Genau hier hat der RIAS Bundesverbandes angesetzt und deutlich gemacht, wir brauchen eine verstärkte Dokumentation dieser Vorfälle. Das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena hat genau so eine Dokumentationsstelle aufgebaut, die eine exzellente Arbeit macht."

Mann mit hellen Jackett am Rednerpult vor blauer Rückwand


Der Chef der Staatskanzlei und Beauftragte der Landesregierung für jüdisches Leben in Thüringen und die Bekämpfung des Antisemitismus, Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, stellte in der Regierungsmedienkonferenz am 7. Juni gemeinsam mit Dr. Anja Thiele, wissenschaftliche Referentin der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Thüringen (RIAS Thüringen), sowie Benjamin Steinitz, Geschäftsführer des Bundesverbandes RIAS e.V., sowohl den RIAS-Jahresbericht 2021 als auch die RIAS-Studie "Problembeschreibung Antisemitismus in Thüringen" vor.

Hoff weiter: "Der RIAS-Jahresbericht 2021 macht deutlich, was für Herausforderungen vor uns liegen. Die Ergebnisse des Jahresberichts und der Antisemitismus-Studie werden in den Bericht einfließen, den ich als Landesbeauftragter gegen Ende des Jahres erneut dem zweijährigen Rhythmus folgend dem Thüringer Landtag und der Öffentlichkeit präsentieren werde."

Zudem informiert der Chef der Staatskanzlei, Prof. Dr. Hoff, über den Bericht der Landesregierung zu Aktivitäten auf dem Gebiet der Aufarbeitung der SED-Diktatur in Thüringen für den Zeitraum März 2019 bis März 2022. "Die Landesregierung hat heute den fünften Bericht zur Aufarbeitung der SED-Diktatur im Kabinett behandelt. 80 Seiten starker Bericht, der in den Themenkreisen Schule, Ausbildung, Wissenschaft und Forschung, Recht, Soziales und Gesundheit deutlich macht, wie die Ministerien der Thüringer Landesregierung und entsprechende Institutionen die Aufarbeitung der SED-Diktatur vornehmen."

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