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„Tag der Befreiung ist wieder ein Ruf nach Frieden“


Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

Zum "Tag der Befreiung" legte Ministerpräsident Bodo Ramelow am Denkmal für unbekannte Wehrmachtsdeserteure und Opfer der NS-Militärjustiz auf dem Erfurter Petersberg Blumen nieder: „Ich verneige mich vor den Soldaten, die den Wahnsinn nicht mehr mitmachen wollten und dafür ermordet wurden“

Ein Mann legt an einem Denkmal Blumen nieder

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow sagt zum Gedenktag zum "Tag der Befreiung" vom Faschismus am 8. Mai 1945:

„Am 8. Mai gedenken wir des Tags der Befreiung Europas und der Welt von der nationalsozialistischen Barbarei. Dass die deutsche Kriegswalze und der Völkermord an den Juden und Sinti und Roma gestoppt werden konnten, verdanken wir den alliierten Truppen. In diesem Jahr wird dieser Tag überschattet von dem völkerrechtswidrigen Krieg Putins gegen die Ukraine. Wir müssen uns klar machen, dass es russische und ukrainische, aber auch Soldaten vieler anderer Nationen waren, die in den sowjetischen Truppen gemeinsam Hitlers Wehrmacht die Stirn boten.

Putin tritt mit seinem Überfall auf die Ukraine diese gemeinsame Geschichte mit Füßen. Seine geschichtsvergessene Lüge von der angeblichen ´Entnazifizierung´ der Ukraine verharmlost die Verbrechen des Nationalsozialismus und instrumentalisiert die Leistungen der sowjetischen Armee – nicht nur bei der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz – für Putins expansionistische Agenda. Auch deshalb müssen wir es umso deutlicher aussprechen: Putin ist nicht im Recht und die Welt weiß das.“

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