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Thüringen nach 1990


Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

„Es ist nach wie vor spannend, zwischen den Zeilen zu lesen. Das ist die Besonderheit, die DDR-Bürger den Bundesbürgern voraus hatten. Durch die Form, Zwischentöne zu hören, um zu entscheiden, was richtig und was falsch ist, ist ein viel höheres Maß an Sensibilität entstanden“, so Ministerpräsident Bodo Ramelow am 28. Juni in einer Gesprächsrunde mit Schulklassen der Kaleidoskop-Schule Jena und dem Gymnasium Fridericianum Erlangen zum Thema: »Thüringen nach 1990«.

Ein Mann im Anzug spricht, SchülerInnnen sitzen danebene

Mehr als 30 Jahre nach der Deutschen Einheit sind noch immer Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland wahrzunehmen. Diese können ökonomischer, gesellschaftlicher, kultureller und auch politischer Natur sein. Für Jugendliche heute ist der Zugang zur Geschichte des geteilten Deutschlands, zu den Herausforderungen und Problemen der Transformationszeit nach 1990 wie auch die daraus folgenden Lebensrealitäten in Ost und West sehr unterschiedlich. Oftmals ist dieser vom Familiengedächtnis, Filmen oder Büchern geprägt.

Vor diesem Hintergrund nicht über-, sondern miteinander ins Gespräch zu kommen und im Austausch ein Verständnis für die Zusammenhänge deutsch-deutscher Geschichte vor und nach 1990 zu bekommen, ist Ziel dieser Jugendbegegnung. Die Jugendlichen aus Jena und Erlangen erforschen gemeinsam die deutsche Geschichte, treffen hierfür ZeitzeugInnen, erkunden die Städtepartnerschaft ihrer Heimatstädte und besuchen Gedenkstätten und Museen zur DDR-Geschichte.

Das Gespräch fand in der Europäischen Jugend- und Begegnungsstätte Weimar (EJBW) statt. Zuvor interviewten die SchülerInnen Passanten in der Innenstadt Weimars zu ihrem Erleben der Wendezeit und den Prozess der Deutschen Einheit. Das Austauschprojekt wird im Rahmen des Forschungsverbunds »Transformation und Diktaturerfahrung« aus Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert. Die EJBW ist bei der Umsetzung Kooperationspartner der Stiftung Ettersberg.

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