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Ratsschlussfolgerungen zu audiovisuellen und medialen Inhalten


Erstellt von Annelie Zapfe

Zur Tagung des Kulturrats am 30. November 2021 billigten die Mitgliedstaten Schlussfolgerungen zur Erhöhung der Verfügbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit von europäischen audiovisuellen Inhalten und Medieninhalten.Der europäische audiovisuelle Sektor und die Medienbranche haben unter der COVID-19-Pandemie stark gelitten. Die Einnahmen der Kinos sind bis 2020 um 70 bis 80 % zurückgegangen. Gleichzeitig ist die Nachfrage nach Online-Abonnements für Video-on-Demand-Dienste sprunghaft angestiegen. Da die Verfügbarkeit europäischer audiovisueller und medialer Inhalte für das Wohlergehen des europäischen Mediensektors von grundlegender Bedeutung ist, hat der Rat Schlussfolgerungen gebilligt, die Leitlinien für die Gewährleistung einer größeren Verfügbarkeit europäischer Inhalte enthalten. Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehören die Förderung einer größeren Verfügbarkeit von Originalinhalten in verschiedenen Sprachfassungen, die Förderung effizienter Marketinginstrumente und Strategien für das Filmpublikum, die Verbesserung und Erleichterung der Auffindbarkeit kreativer Online-Inhalte in allen EU-Sprachen und die Förderung einer Zunahme des Umfangs europäischer audiovisueller Werke in Abrufkatalogen.

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